Über chinesische Runenmagie:

 

In „Unheimliche Geschichten“ von H. P. Blavatsky, Kapitel Psychische Magie, Seite 41, wird auf die chinesische Form der Runenmagie mit folgenden Worten verwiesen: „Der alte Yamabushi ließ keine Zeit verstreichen. Er schaute nach dem Untergang der Sonne, und da er wahrscheinlich den Herrn Ten-Dzio-Dai-Dzio – den Geist, der seine Strahlen aussendet – für die kommende Zeremonie günstig fand, so zog er schleunigst ein kleines Päckchen vor. Es enthielt ein lackiertes Kistchen, ein Stück Pflanzenpapier, das aus der Borke des Maulbeerbaumes gefertigt war, und eine Feder, mit der er auf das Papier einige Sätze in der Naiden-Schrift aufzeichnete, einer besonderen Art von Schriftsprache, die nur für religiöse und mystische Zwecke Verwendung findet. Als das geschehen war, nahm er aus dem Gewand einen kleinen, runden Stahlspiegel, der einen außerordentlichen Glanz besaß, er hielt ihn vor meine Augen und forderte mich auf, hineinzusehen.

Ich hatte von diesen Spiegeln, die in den Tempeln gebraucht werden, nicht nur gehört, sondern ich hatte sie oft gesehen. Man erzählt, dass unter der Anleitung und dem Willen eines kundigen Priesters in ihnen die Day-Dzin erscheinen, die großen Geister, die den fragenden Anhängern ihr Schicksal künden.“ – Solche Ähnlichkeiten findet man natürlich nur, wenn man darauf gestoßen wird. Aber sie verweisen klar auf die Anwendung und den Gebrauch der universellen Runenmagie.

 

Der große Gott und Hüter Baphomet:

 

Er ist der Hüter, der Schöpfer und der Erhalter. In Ägypten nannte man ihn Amun. Er ist der Richter, der allgüte Geist. Sein Name ist: der Bringer der Gesundheit, der Priester; Ahura, der Herr, Mazda, der Allwissende, der Heilige, der Herrliche, der Fernsehende, der Beschützer, der Wohlwollende, der Schöpfer, der Erzeuger des Wohlstandes, der König, wer nach seinem Willen regiert. Einer, der nicht hintergeht, er, der die Bosheit und die Bösen vernichtet. Er, der alles erobert, er, der alles gebildet hat, der ganze Reiche, und die Fülle des Reichtums schuf, der Herr des Reichtums. Deswegen wird er in Indien Ganesha genannt, der als irdisches Symbol das linksdrehende Swastika trägt ... 

 

Jimmy Savile, ein gnostischer Volksheld:

 

Dieser Promi, er leitete „Top of the Pops“, hatte mit mindesten 1000 Kindern und Jugendlichen Sex während 1955-2009. Das alles wurde erst nach seinem Tod bekannt, weil er in Kontakt zur High Society stand, der überstaatlichen Elite, die alles und jeden beherrscht. Sie schützte ihn, so dass er ungesehen und ungestraft seinen gnostischen Taten nachging, denn jeder Akt brachte ihm, den Katholiken, der er war, Kenntnis und Macht. So wie es Epstein durch seine täglichen sexuellen „Riten“ vollbrachte. Savile kannte die Rolling Stones, die Beatles, wobei John Lenon von einem „verrückten“ erschossen wurde, Margaret Thatcher, die als eiserne Lady bekannt war, und war eng mit dem englischen Adel. Von der Queen wurde er zum Ritter geschlagen auf anraten von … Thatcher, die ihn auf ihren Landsitz eingeladen hatte! Jimmy war komplett durchtrieben, er arbeitete mit dem negativen Prinzip des Saturngottes, und setzte seine Gesetze für sich persönlich um. Er war sehr intelligent und wurde von den Medien als „Gott“ verehrt. Das alles zusammen öffnete ihm alle Türen und Tore. Ruhm bringt Macht. Er wollte alles und jeden in den Schatten stellen. Er gab nichts, aber auch gar nichts Privates preis. Er führte ein geheimes Leben! Er war jedem ein völliges Rätsel. Er arbeitete auch im KH, das kam gut an, da er bewusst etwas von seinem Reichtum zurückgab. Die guten Taten (Saturn) sollten die schlechten ausgleichen.

Aber wie kann es sein, dass, obwohl es viele Gerüchte gab, nichts gegen ihn unternommen wurde. Auch wenn man sich auf die Suche nach Opfern machte, fand man keine!

Er küsste jede Frau auf den Mund, sie liebten das, denn keiner weigerte sich. Er saugte damit ihre Kraft, denn er lief mehrmals den Marathon.

Er nützte die Dummheit der Menschen, er trat in Familiensendungen auf, das machte ihn vertrauenswürdig. Aber alles, was er tat, war Heuchelei.

Er verging sich an jungen Mädchen, aber es wurden keine Beweise gefunden. Auch das Arbeiten im Krankenhaus brachte ihm Opfer ein, er verging sich an unter Beruhigungsmittel stehenden Patienten. Keiner sah was, keiner hörte was!

Er verzauberte die Menschen wie es Casanova machte; das ist alles möglich, wenn man Mitglied im großen „Club“ ist, denn dann ist man geschützt auf Teufel komm raus!

Manch einer hat sogar die Vermutung, dass er ein Serienmörder war, denn viele Opfer verschwanden spurlos. Das geht sogar in Richtung Jack the Ripper, der gewisse „Organe“ für magische Operationen brauchte, wie das in England schon seit einiger Zeit und noch bis heute ausgeübt wird! Aber keiner berichtet darüber!

Als er starb, waren seine Zeige- und Mittelfinger beider Hände überkreuzt. Das ist die Geste des Lichtgottes, den er für seine Zweck nützte. Erst dann, nach seinem Tode, wo sein Einfluss auf die Bevölkerung verschwand, fand man plötzlich Opfer, und man begann zu ermitteln. Selbst beim englischen Fernsehsender BBC mussten viele kündigen, weil sie mit ihm „eng“ befreundet waren und ihn deckten. Das ist die Welt, in der wie Leben!

 

New Age:

 

In dem New Age Buch von Jose Silvo werden die alten Lehren bloß wieder neu verpackt und mit hochtrabenden Worten ausgeschmückt. So heißt es, dass beide Gehirnhälften eingesetzt werden müssen, um besser harmonisch-schöpferisch zu arbeiten. Denn erst dann vernehmen die Götter im Astralen unser rufen, die Botschaft geht ins Astrale und man kann mit ihrer Hilfe rechnen. So behauptet der Autor. Es ändern sich die Gegebenheiten. Wir müssen immer mit der jenseitigen Welt zusammenarbeiten, das von Hermes auch bestätigt wird: wie oben (Makrokosmos), so unten (Mikrokosmos). Man kann seine Bitte in Form von lautmagischem Gebet mit Stellung und richtiger Einstellung, mit Formel oder Rune ins All (Akasha) laut (Stoff) hinausbrüllen, damit es sich verwirklicht. Dazu muss man alles harmonisch gestalten. In allen drei Ebenen und Körpern, umso schneller kommt es zur Realisation, denn Gleiches zieht Gleiches an. Das gesamte Denken, Fühlen und Handeln muss harmonisch auf das Ziel gerichtet werden. Dann klappt es ….

 

Mythologien:

 

Ich behaupte einfach mal, dass die einzigen wahren Berichte über die Astral- und Mental-Ebene in den Mythen enthalten sind. Hervorragende Schriften darüber haben die alten Griechen, die Römer, die Germanen und die Hindus verfasst. Auch das Werk von A. Dante "Die Göttliche Komödie" beinhaltet ausgezeichnete dichterische Geschichten von den Sphären und Göttern. Im Jenseits gibt es unterschiedliche Ebenen, die je nach Reife, Mentalität und Temperament von tief unten bis ganz hoch oben eingeteilt sind. Aber der "Himmel" ist kein Ort der Erholung, sondern jeder reife Mensch bekommt eine ihm analoge Aufgabe (Arbeit) zu bewältigen frei nach dem Spruch von Hermes: so oben wie unten! Als weitere Quelle möchte ich die Märchen nennen, besonders von Grimm und die aus 1001 Nacht. Diese bilden eine Fundgrube des wahren Lebens, wie es aus hermetischer Sicht gesehen werden muss.

 

Triaden:

 

In einer dreiteiligen Dokumentation auf ARTE wurde leider nur oberflächlich gezeigt, dass die Triaden, desssen Name sich auf Himmel, Erde und Mensch bezieht, in Asien einen mächtigen Geheimbund gleichkommt, nach einer englischen Meinung gleichzusetzen sind mit der Freimaurerei! Sie beherrschen Hongkong, Taiwan, Shanghai und arbeiten eng mit der chinesischen Regierung zusammen, die durch sie die Aufstände in Hongkong niedergeschlagen hatte, um die Demokratiebewegung zu vernichten. In Shangahai gibt es ein Gebäude mit einem Sternendach, wo sich die Oberbosse treffen, welche alle - und das betone ich - magisch geschult sind. In Taiwan waren es sogar Regierungsmitglieder, die die Bosse bildeten. Wenn sie ihre Zeremonienen abhalten, die alle rituellen Charakter haben, dann sind das hunderte, ja tausende von Mitgliedern, die die Straßen füllen. Zur Bestätigung meiner Aussage möchte ich sagen, dass in ihrem Kultsymbol der Zirkel und das Winkelmaß vereinigt zur Hagal-Rune offen zur Schau getragen wird. Ihnen geht es dabei nur um Macht, Geld und Einfluss!

 

Forgall Manach

 

Forgall Manach auch Forgall Monach („der Schlaue, Listenreiche“), ist eine Sagenfigur aus dem Ulster-Zyklus der keltischen Mythologie Irlands. Er war ein Zauberer, der für seine Bösartigkeit bekannt war. Er ist der Vater Emers und der unfreiwillige Schwiegervater Cú Chulainns. Sein Onkel aus der mütterlichen Linie war der Fomoren-König Tethra. Er war sozusagen politisch tätig!

 

War er der wiedergeborene Paganini?

 

Der Artikel „Niccolo Paganini, der Teufelsgeiger“ in Heft 1/1965 der „Anderen Welt“ S. 38 hat in mir die Erinnerung an einen Mann wachgerufen, der zu den eigenartigsten Persönlichkeiten gehört, mit denen ich je in meinem ganzen Leben in Berührung gekommen bin: an Prof. Dr. Jules Siber. Es gibt nämlich viel mehr Material zu einzelnen Okkultisten, als der Pseudoesoteriker zu meinen glaub und von sich großspurig preis gibt! Man muss nur richtig suchen, dann findet man alles, was man nie geglaubt hätte. Ich war in den Jahren von 1921-1934 Vorsitzende der Deutschen Schriftsteller-Union, die im Februar 1934 von der Gestapo verboten und aufgelöst wurde, weil zu den Gründern Albert Einstein gehört hatte. In dieser meiner Eigenschaft als Unions-Vorsitzende hörte ich von diesem Prof. Siber, der eine höchst merkwürdige und wenig durchsichtige Persönlichkeit zu sein schien, aber ohne Zweifel ein virtuoses Genie auf der Geige war und außerdem eine auffallende Ähnlichkeit mit dem 1840 in Nizza verstorbenen Teufelsgeiger Niccolo Paganini hatte. Ob Siber ein überzeugter Spiritist und Anhänger der Reinkarnationslehre war oder sich aus Gründen der Reklame als wiedergeborener Paganini bezeichnete, war völlig undurchschaubar. Siber trat 1921 und 1922 in vielen Städten Europas auf und hatte überall ungeheure künstlerische Erfolge, bis er eines Tages plötzlich verschwand und wir nie wieder etwas von ihm sahen und hörten.

Und dann kam der Tag jener für mich unvergesslichen Begegnung: Unser Haus Weltfrieden im grünen Vorort Zehlendorf von Berlin war damals bis in die späten Abendstunden Treffpunkt vieler Schriftsteller und Künstler jener goldenen zwanziger Jahre, die eigentlich gar nicht so golden waren, denn die Inflation hatte schon heftig eingesetzt. Aber geistig war sie Gold! An einem besonders schönen und warmen Frühlingsabend des Jahres 1922 hatten wir unsere Gäste bereits verabschiedet, als durch die stets offene Tür, von der eine Steintreppe in den Vorgarten führte, ein fast dürrer Herr in weißem Leinenanzug eintrat und einen Geigenkasten auf den Tisch stellte.

„Mein Name ist Siber“, stellte er sich vor: „Ich bin der wiedergeborene Niccolo Paganini und habe beschlossen, ihnen eine Probe meiner Kunst vorzuführen, die Sie überhaupt nicht bezahlen könnten.“

Ohne eine Antwort abzuwarten, die wir in unserer Verblüffung auch gar nicht geben konnten, holte er eine sichtlich sehr kostbare Violine aus dem Kasten, wickelte sie aus einem Seidentuch und begann zu spielen. Was sage ich ... spielen? – Das war eine Fülle von Jauchzern, Trillern, Kadenzen, Akkorden und Flageolettseufzern, das war tönende Liebeslyrik, himmlisches Jauchzen, teuflisches Gelächter und Todesstöhnen, das der atemberaubenden Fülle eines ganzen Orchesters von Violinen glich. Er trat dabei von einem Fuß auf den andern, wirbelte im Zimmer umher; seine schwarzen Haare flogen ihm um den Kopf, das Instrument blitzte im Licht des elektrischen Kronleuchters. Und dann – es schien uns, als habe er eine halbe Stunde lang gespielt, gerast – warf er plötzlich den Bogen auf den Tisch, legte die Violine in den Kasten zurück und setzte sich.

Wir beide, mein Mann und ich, standen stumm und atemlos da, waren Staunende, Verzauberte, denen es die Sprache verschlagen hatte.

„So“, sagte Siber mit einer etwas rostigen Stimme, während er mit einer fast schneeweißen Hand die Haare aus dem von tiefen Furchen durchzogenen Gesicht strich, das aber trotz seiner Hässlichkeit in seinem künstlerischen Leuchten irgendwie schön erschien. „Jetzt glauben Sie hoffentlich, dass ich Paganini bin.“

Wir tranken dann noch gemeinsam eine Flasche Wein, und er rauchte dabei in heftigen Zügen Zigaretten, die er eine an der andern ansteckte. Dabei erzählte er, welche ungeheuren Erfolge er dadurch hatte, dass er sich zu Beginn seiner Auftritte in einem Sarg auf die Bühne tragen ließ, dem er dann mit seiner Geige in der Hand entstieg. Das kam uns wiederum wenig künstlerisch vor, sah mehr nach artistischer Effekthascherei aus. Und unsere Gedanken richteten sich weniger auf Paganini, als mehr auf den mysteriösen Gaukler Graf Cagliostro, der mit seinen magischen Kunststückchen als Arzt, Metaphysiker, Alchimist und Freimaurer seine Zeitgenossen in Staunen versetzte und der 1795 als Gefangener in der italienischen Festung San Leone starb. Dieser Cagliostro war sicherlich ein Mensch gewesen, der von den geheimen magischen Praktiken einiges verstand. Und es war uns, als säße ein solcher gaukelnder Könner uns in dieser Nacht am Tisch gegenüber.

Siber erzählte uns begeistert von seiner Violine, einer Amati. Mein Mann zeigte ihm daraufhin seine alte Steiner-Geige, die auch von Siber als echt anerkannt wurde.

Ebenso abrupt, wie er gekommen war, stand er plötzlich auf, streckte uns die Hände hin, ergriff seinen Geigenkasten und verschwand in der Dunkelheit.

Da wir nicht genau wussten, wie Niccolo Paganini ausgesehen hatte; holten wir das Musiklexikon hervor und suchten nach dem Bild von Paganini. Ja, es war fast das gleiche Gesicht, die gleiche Figur, nur die Tracht war eine andere. (Die Bilder werden im Buch veröffentlicht).

Noch monatelang sprachen wir mit unseren Freunden und Kollegen über dieses merkwürdige Erlebnis mit Prof. Dr. Jules Siber alias Niccolo Paganini. Wir haben ihn nie wieder gesehen und auch nie wieder etwas von ihm gehört.

 

Karin Wilde – Berlin

 

Maimonides sagt:

 

Wisse, alles geschieht nach seinem Willen, obgleich unsere Handlungen uns überantwortet sind. Wie ist das zu verstehen? So wie der Bildner will, dass Feuer und Luft nach oben steigen und Wasser und Erde nach unten gezogen werden, dass die Sphären sich im Kreise drehen und dass alles Geschaffene sein Gesetz habe, so wil Er, dass der Mensch seine Freiheit habe, sein Handeln soll in seine Hand gegeben sein, und keiner soll ihn zwingen!

 

Die Prinzipien des Menschen:

 

Alle philosophischen Systeme, egal ob Theosophie oder Rosenkreuzertum, teilen die Menschen nach ihren sieben Prinzipien – Körpern – ein. Laut Plato ist die Einteilung eine dreifache: Körper-Seele-Geist. Die Hindus sahen den Menschen wie eine Zwiebel, die in verschiedene Aspekte (Schalen-Hülen) eingeteilt ist. Paracelsus, Blavatsky, A. P. Sinnet, Max Heindel, Annie Besant, Rudolf Steiner und Franz Hartmann haben die sieben Körper übernommen, wobei die Matrizen die „körperlichen“ Verbindungen darstellen. Der Inder Subba Row hat eine Vierteilung, die Pentalogie und das Lectorium Rosicrucianum eine Fünfteilung, der ORA spricht ebenfalls wie Paracelsus von Nous-Psyche-Soma! – Mit dieser kurzen Zusammenfassung will ich nur erwähnen, dass alle Systeme von ihrem Standpunkt aus Recht haben, denn jedes System bezieht sich auf die Zahlen von 1-10 des kabbalistischen Weltenbaums.

 

Ein Freund berichtet:

 

Ich lese grade die „Lehrreden des Buddha aus der Mittleren Sammlung“. In der „Längeren Lehrrede vom Löwenruf“ steht etwas zum Thema einer Versammlung von Brahmas. Ein Brahma ist meinem Wissen nach mit dem Schöpfergott (Jehova) gleichzusetzen. Buddha nach also weder als einzigartig noch als das höchste Wesen anzusehen. Buddha hat auch über sich selbst gesagt, er sei ganze vier Mal ein Brahma gewesen, bevor er die Buddhaschaft erlangte. Das heißt, jede Gottheit hat seine Bedeutung! Die Aussage ist auch in dem Sinne zutreffend, denn wir wissen ja, dass diese ganzen Namen von Göttern keine Namen im eigentlichen Sinne sind, sondern lautmagische Bezeichnungen. Vergleichbar in unserer Welt mit z.B. Direktor, General etc., Namen mit Bedeutung.

Doch gehen wir weiter. Ich kann darüber hinaus manch einen Mahayani nicht verstehen, der beispielsweise behauptet, dieser oder jene hohe Lama wäre ein Buddha. In den alten Schriften steht doch eindeutig geschrieben, dass ein neuer Buddha erst 5.000 Jahre nach Shakjamuni erscheint.

Zudem; ob es unter den Buddhisten gar keinen gibt, der ausgeglichen ist, dazu kann nichts genaues sagen. Wenn ich jedoch all das betrachte, wie sich die selbsternannten Meister bezeichnen und benehmen, dann glaube ich schon, dass da mehr als nur etwas faul ist. Ich hab auch gehört, dass sämtliche sog. Meister den gnostischen Weg gehen, wie es in einer alten asiatischen Zeitschrift Namens „Mitteilungen der deutschen Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens“ steht. Das macht Sinn, wenn man bedenkt, dass viele nur hinter persönlicher Macht und okkulten Fähigkeiten her sind, wie sehr zahlreiche Politiker und Promis.

Nicht grade wenige die sich Buddhisten nennen sind des Namens des Dharma-Anhänger nicht wert: Irgendwelche „Lehrer“ deren Ego mehr aufgeblasen ist als das Luftschiff des Graf von Zeppelin es jemals war. Oder irgendwelche dahin gelaufene, selbst ernannte Meister, die aus lauter Geilheit junge Mädels vernaschen und es als Hilfe zu schnellen Erleuchtung verkaufen. Es gibt nachgewiesene Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen, die in Zeitungen erwähnt werden. Nur nutzen die „Lamas“ oder Zen-Priester diese Gelegenheit für sexualmagische Zwecke, das schon, aber auf egoistisch-gnostische Weise! Das ist für mich Heuchelei! Es gibt Pädophile und noch schlimmere Gruppen, nicht zu vergessen …

Erwähnenswert sind ebenso jene pseudo-buddhistischen Sekten, die ihre Mitglieder finanziell ausnehmen: So habe ich von einem Mann gehört, der ist jetzt übrigens ein Bhikkhu (Buddhistischer Mönch). Davor war er bei einer bestimmten Vajrayana-Vereinigung. Diese hat ihn finanziell total ausgenutzt und es zudem als Übung der Freigebigkeit bezeichnet. All das hat schon stark etwas von einer diktatorischen Führung und reinstem negativen Sektenwesen. Man sucht solche Lehren, man hat aber keine Ahnung, und ist den Gurus hilflos ausgeliefert. Denn jeder hat Bedürfnisse! Diese werden auf den Guru projiziert und werden dann als sog. Erleuchtungen gewertet, da der Schüler seinen Guru als Gott anhimmelt. Man darf auch keine Kritik üben, weil das nicht vom Guru gewollt ist.

Was mich betrifft, ich besinne mich jetzt mehr auf die buddhistischen Wurzeln. Soll heißen; Buddhas Lehrreden, Abhidhamma usw. Also alles, was man gemeinhin als Theravada-Buddhismus beschreibt. Selbst Allan Bennett, der 1894 in den legendären „Hermetischen Orden Der Goldenen Dämmerung (Golden Dawn)“ initiiert wurde, bezeichnete in seinen buddhistisch-hermetischen Aufsätzen den Theravada als die reine und ursprüngliche, von Buddha selbst gegründete und innerhalb fünfundzwanzig Jahrhunderten unveränderte Religion.

Mahayana ist mir doch zu verwässert, auch wenn es dort durchaus auch Ausnahmen gab und gibt, wie z. B. die Madhyamaka-Schule Nagarjunas.

Übrigens; du kennst auch diese ganzen Mahayana-Linien, von denen es sehr viele gibt. Es kam schon vor, dass der „Meister“ z. B. wegen sexuellen Missbrauch verurteilt wurde, aber weiterhin der oberste Guru bliebt, weil es keinen Liniennachfolger außer ihm gibt. Oder hast du zufällig schon von einer Gruppe der Gelugbas gehört, die sich damals gebrüstet hat, durch schwarze Magie Pocken bei einigen hohen Lamas der Kagyüs verursacht zu haben, die daran tatsächlich verstorben sind?

Das führt mich alles wieder zurück an die Quellen des Buddhismus, an die ursprünglichen Schriften des großen Erleuchteten! Darin ist einzig und allein die Reinheit zu finden!

 

Die symbolische Darstellung des Yoga:

 

Viele schwören auf Yoga, obwohl sie keine Ahnung haben, worum es sich dabei handelt. Jeder meint, dass die Künste der Hatha-Yogis reine und weise wären. Doch deren Ausbildung ist extrem einseitig, sie beziehen ihre Können auf das Rezitieren von gewissen Mantras, welche die Wirkung – Fähigkeiten – hervorrufen. Durch rituell-entsprechende Asana, Murdas und Mantras in der Hatha-Yoga-Praxis ist das bei jahrelanger Übung möglich. Doch vollkommene Gesundheit erlangt man nur durch den Ausgleich aller drei Körper in Verbindung mit der Gottheit, und darüber schreibt kein einziger Yogi! Warum? Weil es keiner weiß und weil es keiner anwendet! Hatha-Yoga ist nämlich nur Körpertraining, wie das Dr. Franz Hartmann in seinen Yogabüchern immer wieder sagt, auch wenn immer vorgegeben wird, dass man sich in verschiedene Symbole, Techniken, Stellungen, Ideen, Mandalas, Farben oder Götter tief bis zum Urgrund versenkt, um Fähigkeiten zu erlangen. Aber die meisten angeblichen so großen Yogis waren – wie z. B. Sathya Sai Baba oder Shivananda (siehe v. Veltheim-Ostrau „Der Geist Asiens“) – nur nachgewiesene Schwindler!

Da alle wissenden Okkultisten sagen, dass alles durch den kabbalistischen Lebensbaum – indisch Asvattha-Baum – aufgebaut ist, d.h., alles ist durch Zahl und Wort (Tantra = Gewebe, Zusammenhang) vernetzt, sollte man normalerweise hellhörig werden, wenn vom achtfachen Pfad im Yoga gesprochen wird. Diese Pfade beziehen sich auf die hochheilige Acht, das heißt auf die Verbindung von Mikro- und Makrokosmos – von charakterlichen Menschen und der gesetzmäßigen Gottheit mit ihren kosmischen Eigenschaften wie Allmacht usw. Die Bezeichnung für die 8 Disziplinen sind immer die Gleichen, doch T. Pakraduny in „Die Welt der geheimen Mächte“ gibt etwas geänderte Übersetzungen dafür preis, welche etwas tiefere Einblicke in die Zusammenhänge gibt:

  1. Zuchteinhaltung – Yama.

  2. Beobachtung – Niyama

  3. Behaarung – Asana

  4. Atemzucht – Pranayama

  5. Ausschaltung – Pratiahara

  6. Konzentration – Dharana

  7. Meditation – Dhyana

  8. Kontemplation – Samadhi

 

Wahrtraum oder Täuschung:

 

99,99% aller Träume sind entweder Wunsch- oder Angsttraume. Diese stimmige Behauptung verfasste der Nervenarzt Dr. Lomer! Denn nur die jahrelang gut geschulten haben manchmal, sehr selten, Wahrträume. Nur sind das dann keine Träume mehr, sondern mentale Visionen. Alle anderen Träume sind psychologisch erklärbar und ohne größere Bedeutung, als dass man bloß Rückschlüsse auf seinen Charakter ziehen kann. Erst durch die Gottverbundenheit wird die Grenze ins Astrale – ins Wahre – überschritten. Man kann nämlich nur durch die Angleichung an die Götterwelt Kontakt zu den schöpferischen Wesen bekommen. Dasselbe gilt auch für das Astralwandern.

Jeder, der glaubt, dass noch so viel Sehnsucht und aufgebrachter Wille zu derartigen Ergebnissen führen kann, liegt völlig falsch! Kein noch so angeblich eifriges Sehen und Arbeiten kann daran was ändern. Nur die eigene magisch-mystische Entwicklung nach den Gesetzen von F. Bardon führt zum Ziel, zur Wandlung! Alles andere ist bloß Maya – Täuschung!

 

Ron Hubbard – ehemaliger Großmeister eines Freimaurer-Ordens:

 

Ich habe vor kurzen mir mehrere Bücher von Hubbard gekauft und sie mir angesehen. „Der Weg zum Glücklichsein“ ist rein psychologisch, ein Charakterbuch, genauso wie „Der Menschenfreund“. Beide Bücher sind in 21 – den Tarotkarten gemäß – und 8 – der heiligen Acht – entsprechend eingeteilt. Jedoch keiner zieht und sieht die Analogien.

Er schrieb auch sogenannte Horror-Romane, von denen ich bis jetzt nur „Das Opfer der Dämonen“ gelesen habe. Ich fand den Roman einfach genial, denn er zeigt auf, was passieren kann, wenn man die Dämonen, die ja göttliche Wesen sind, verärgert. Man wird ihr Opfer, und das schreibt er, und keiner zieht die nächsten Analogien zu seinem Orden in Florida, wo immer weibliche Mitglieder verschwinden, seltsame Todesfälle auftreten, keiner will es glauben, dass der innere Kreis wirklich so arbeitet. Alle halten das für Altweibergeschichten, aber sie sind wahr!

Genau darum dreht es sich in seinem Roman. Wer sich in irgendeiner Weise mit den Wesenheiten einlässt, nicht die nötige richtige Einstellung besitzt, ist geliefert. Die meisten merken nichts, erleiden plötzlich seltsame Krankheiten, erleiden seltsame Unglücksfälle, die alle, wenn sie hellsehen könnten, von dem falschen Umgang mit den Göttern herkommen. Darauf verweist auch Franz Bardon mehrmals in seiner Evokation!

Bei anderen treten wirre Träume auf, Alpträume, andere werden geistig Krank oder fangen an, Drogen zu nehmen und sind völlig verdreht im Kopf. Doch all das soll nur ein Hinweis sein, dass man besser auf seine falschen Gedanken aufpassen soll. Man muss sich wandeln, um da raus zu kommen.

Der Großmeister Hubbard schrieb diese Bücher, damit man sich mit dieser Thematik besser auseinander setzen sollte. Doch wer macht das schon? Keiner!

 

Sufismus – die lautmagische Mystik im Islam:

 

Ursprünglich aus dem Anliegen entstanden, die traditionellen Werte des Islams zu bewahren, streben die Sufis nach einer Verinnerlichung ihrer Religion. Das Leben ist für sie der Weg, alles zu überwinden, was von Gott trennt. Deshalb sind diese tanzende Derwische Mitglieder einer mythischen Glaubensrichtung im Islam. Geprägt von einer bedingungslosen Hingabe zu Gott suchen sie die Erfahrung seiner Nähe und Kraft in entrückenden Riten bei Tanz und Musik. Dazu kleiden sie sich in ein Büßergewand aus Suf (Wolle) um predigen über die wahre Bedeutung der hermetisch verschlüsselten Koranverse, die man gut mit den Strophen aus der Edda vergleichen kann. Die Sufis sind der Auffassung, dass der Koran nicht äußerlich verstanden werden muss, sie trachten vielmehr danach, die in ihm verborgenen Botschaften – die geheimen Buchstaben – zu verwirklichen, worauf schon Freiherr von Sebottendorf verwies. Für die Anhänger dieser Lehre war der große Mohammed, der Gründer des Islam, der erste Sufi dieser Welt. Diese Aussage hat seine volle Berechtigung! Die Sufis entwickelten Systeme, die eine stufenweise Ekstase ermöglichen sollten. Ziel war das erlösende Wissen (Ma´rifa). Auf den weiteren Stufen erreichte man das Auslöschen des Ichs, das Verweilen in Gott und die mythische Vereinigung mit ihm. Viele der Sufi-Aussagen galten sogar als Gotteslästerlich: „Ich bin der geworden, den ich liebe. Der, den ich liebe, ist ich geworden. Wir sind zwei Geister, in einem Körper verschmolzen.“ Al-Halladsh, von dem diese Aussage stammt, wurde 929 dafür hingerichtet.

Im Herzen muss dIE Gottesliebe kultiviert werden, damit das selbstsüchtige Ich überwunden werden kann. Entsprechend wird der Schüler als Strebender bezeichnet. Dieser wird zum Oberhaupt des Ordens (Sheikh) auf seinem Weg geleitet, wie es in Istanbul noch praktiziert wird. Der Sheikh gilt dabei als Repräsentant von Mohammed. Ihm ist unbedingter Gehorsam zu leisten. Gemäß seines spirituellen Fortschritts wird der Schüler immer weiter in das Wissen eingeweiht. Es handelt sich dabei um geheime Lehrern, die nur den Ordensmitgliedern und diesen nur in mündlicher Unterweisung zugänglich sind. Der Sheikh selbst ist das jeweils letzte Glied einer spirituellen Kette, die bis zum Ordensgründer, bei manchen Bruderschaften sogar bis Ali, dem Schwiegersohn des Propheten Mohammed, oder bist zu Mohammed selbst zurückreichen.

Rituelle Musik und lautmagischer Tanz mit verschiedenen Formeln wurden zum Mittel, göttlich Ekstase hervorzurufen, vorausgesetzt, die Grundlagen entsprechen den kosmischen Gesetzen. Dazu bilden Gruppen von Derwischen zwei Kreise. Darin drehten sie sich mit waagrecht ausgebreiteten Armen, eine Handfläche weist nach oben die andere nach unten gemäß dem Rhythmus, während ein Einzelner sich gegen den Uhrzeigersinn dazwischen bewegte.

In den Orden entwickelten sich unterschiedliche religiös-ekstatische Übungen (Dhikr). Allah wurde als Seelenfürst und Geliebter in einer durch Askese, Haltung, Formelgesang, Tanz und rhythmischen Trommelschlag erzeugten Trance angerufen. Die sogenannten heulenden Derwische kultivierten auch die gemeinsame Rezitation der 99 Gottesnamen, des Glaubensbekenntnisses oder einer Sure aus dem Koran als eine besondere Form des Verkehrs mit Gott. Weite Verbreitung fanden bei ihnen auch Atemtechniken, bei denen man beispielsweise nach dem Takt oder der Musik rhythmisch vorging, um danach stundenlang die Silben der Gebetsformel „La ilaha illa ´llah“ („Es gibt keinen Gott außer Gott!“) mit konzentrierter Stimme zu wiederholen. Am Ende folgte mehrfach die dynamisch gehauchte Silbe „hu“ mit ihren Analogien, wie wir sie aus den Werken von F. Bardon kennen. Sufis, die mit solchen Techniken die Ekstase erreichen, entwickeln fantastische Fähigkeiten. Demnach können sie beispielsweise fliegen, sich selbst verletzen, ohne Blut verlieren, und ihre Kleider können an ihren Körpern verbrennen, ohne dass sie selbst gebrandmarkt werden. Auf der höchsten Stufe ist sogar die Totenerweckung möglich, denn einem zu Gottgewordenen ist nichts unmöglich!

 

Werwolfprozesse in der Frühen Neuzeit:

 

Eine systematische Erfassung von Hexereiprozessen in der Frühen Neuzeit, bei denen der Vorwurf der Wolfsverwandlung eine Rolle spielte oder bei denen es freiwillig oder unter der Folter zum Geständnis der Wolfsverwandlung kam, ist bisher nicht vorgelegt worden. Sie wäre Voraussetzung für eine Untersuchung möglicher regionaltypischer Aspekte dieser Prozessvariante.

Angesichts der Gesamtzahl der Verfolgungsopfer, die heute zwischen 60.000 und 100.000 geschätzt wird, muss dieser (auf den ersten Blick exotisch erscheinende) Verfahrenstyp als Sonderfall gelten. In der einschlägigen Literatur wurden bisher meist nur Einzelfälle erwähnt. Die dazu aufgestellte Liste umfasst ca. 300 Namen von Beklagten, macht jedoch deutlich, dass es sich keineswegs um ein marginales Phänomen der Hexenverfolgung handelt. Diese Liste ist seit Beginn 2000 online erstellt worden. Sie versteht sich als Versuch, nach Möglichkeit auch entlegene Quellen zusammenzutragen und sie gewissermaßen als öffentliches Archiv für weitere Forschung nutzbar zu machen.

 

Ein Tischgebet von Hazrat Inayat Khan

 

Bardon schreibt zum "Bewußte Einnahme von Nahrungsmitteln": "Setzen Sie sich also vor Ihren Teller mit Speise, die Sie gerade essen wollen und konzentrieren Sie sich mit der intensivsten Vorstellung, deren Sie überhaupt fähig sind, darauf, daß Ihr Wunsch in der Speise verkörpert und so wirksam ist, als hätte er sich bereits realisiert. Sind Sie allein, ungestört und unbeobachtet, können Sie die Hände segnend über der Speise halten ... Es kann ohne weiteres den Eindruck erwecken, daß Sie ein Gebet vor dem Essen verrichten; in Wirklichkeit ist dem ja auch so." Deswegen veröffentliche ich ein Gebete, das man mit der Man-Runen-Geste der Verwirklung (drei Finger = drei Ebenen!) tätigen kann, in das man seinen Wunsch (auch Dank) einbauen kann:

 

O du Erhalter unseres Lebens,

unseres Herzens und unserer Seele!

Segne alles, was wir in Dankbarkeit

entgegennehmen! --- Aum!

 

 

Selbst Tote wurden auferweckt!

Regierungsrat Willy Schrödter

 

 

Behandlung kommt von be„hand“eln, d. h. ursprünglich: mit der Hand bearbeiten, mit Gesten! Diese Wortableitung führt uns auf die urtümliche Art des Heilens mit der Hand hin, die Lebenskraftübertragung. Als urtümlich, also als vorgeschichtlich, gewissermaßen angeboren, erkennt sie schon der Kgl. Sächs. Leibarzt Prof. Dr. med. Carl Gustav Carus (1789-1869) an: „Der Mesmerismus muss wirklich das Urheilmittel genannt werden.“

Die mesmerische Behandlung geschieht vorwiegend mit der Hand oder
mit beiden Händen. Wenig oder gar nicht bekannt ist aber, dass sie auch vier- und mehrhändig geschehen kann bzw. in extremis geschehen muss durch den gleichzeitigen Einsatz zweier oder mehrerer Lehenskraftheiler (Magnetopathen) an ein und demselben Patienten.

Ich nenne dies kollektive Magnetisation oder mehrhändige Behandlung. Und zwar gibt es eine direkte und eine indirekte kollektive Magnetisation; beides vergleichbar der Hintereinander-, Serien- oder Reihenschaltung galvanischer Elemente zu Batterien oder Säulen oder Ketten.

Altmeister Phil, Walburg Kramer (1815 bis 1899) rief einen seit zwölf Wochen im Starrkrampf Hegenden aufgegebenen Knaben unter ärztlicher Zeugenschaft durch zehnbändigen Einsatz von fünf Biomagnetisten ins Leben zurück. Nach fünfminütiger Konzentration legte Chefmagnetist Kramer dem Kinde seine Hände aufs Haupt, während seine vier Assistenten jeder eine Extremität (Glied) direkt berührte.

Wichtige Ansatzpunkte für die Magnetisierung sind die Lotosse der Tantriks bzw. die Rosen am (Rück-)Kreuz der Rosenkreuzer, die hypnogenen Punkte der Medien und Hexen, die korrespondierenden Pole, die Meridiane der Akupunkturisten u. a, empirisch gefundene Nervenknoten.

Kurz zur Geschichte: Im Tempel zu Philae findet sich eine Skulptur; Osiris auf dem Heilbett, Isis und Nephthys beleben ihn durch vierhändige direkte Behandlung.

Apostel Jakobus rät (V, 14), dass die Akesten der Gemeinde über dem Kranken beten und ihn salben sollen. Unter Herbeiziehung anderer Textstellen lässt sich unschwer ein Magnetisationsakt mit gleichzeitiger Konzentration erkennen, der erst später zur letzten Ölung wurde.

Dr. med. Frz. Ant. Mesmer (1733 bis 1815) empfiehlt eine Kette von möglichst vielen Personen, deren eine dem Patienten die Hand auflegt, während am anderen Ende der Magnetist steht; die übrigen Kettenglieder wirken also indirekt.

Der Naturalist und Bibliothekar Jean Philippe Francois Doleuze (1753-1835) und Freiherr Dr. Karl von Reichenbach (1788-1869) wenden ebenfalls die Menschensäule. (vgl. voltaische Säule!) an, während Prof. Dr, med, Christoph Wilhe1m Hufeland (162-1836) sich mit nur einem Assistenten verband, sich also mit der vierhändigen Behandlung begnügte.

Prof. Dr. med. Carl Alex, Ferd. Kluge (1815) will den Magnetiseur indirekt verstärken dadurch, dass er sich während der Manipulation den Kopf, die
Schultern oder die Seiten von einem andern, der sich hinter ihn stellt, mit
Intensivität umfassen lässt.

Di.e Londoner Spiritualheiler in Queens-Hall in unseren Tagen lassen sich durch 3 Helfer indirekt verstärken; sie legen die Fingerspitzen ihrer beiden Hände an sein Rückgrat, angefangen an den Schulterblättern und endend in der Lendengegend; sie plusquamperfektionieren den in Trance befindlichen Geistheiler.

Der erste Congres Britannique de Radionique et de Radiesthesie ließ am 18. Mai 1950 zu London die Kranken sich gegenseitig durch Kettenbildung
heilen. 

Carl Buttenstedt berichtete 1897 als Tatsache, dass man durch Auflegen und
Streichen mit den Händen möglichst vieler gesunder Personen in Amerika sogar in zehn Minuten Menschen wieder zum Leben gebracht hat, welche durch Elektrizität hingerichtet worden waren.

Ebenso hat man Kaninchen und Meerschweine durch Elektrizität getötet und
wieder ins Leben zurückgerufen.

Er folgert daraus, dass wir einzelne Menschen ewig am Leben erhalten, sie rein durch Luft und durch Kraft-Übertragung von anderen geeigneten Menschen ernähren können.

Maximilian de Meck berichtet als Augenzeuge, wie in China ein 20-jältriger Unfalltoter durch vitale Transfusion von zehn Taopriestern unter konzentrierenden Litaneien in 80 Minuten für einige Tage wieder ins Leben gerufen wurde, dann aber hatte sich die Od-Leihe verausgabt!

Die kollektive Magnetisation wächst – im Vergleich zum Magnetismus des Einzelnen – anscheinend nicht im Additions-, sondern im Multiplikationsverhältnis!

All diese Behandlungen können nur durchgeführt werden, wenn man sich richtig schult anhand der dafür vorgegebenen Gesetze!

 

Gewissenskonflikte

 

Frage: Ich bin Handelsvertreter und Familienvater. Durch die Eigenart meines Berufes in heutiger Zeit, und leider auch durch die Mentalität der Menschen in dieser Zeit, bin ich gezwungen, entweder (wenn ich gute Geschäfte machen will) meine Artikel sehr oft über Gebühr anpreisen zu müssen – oder: (wenn ich weniger gute Geschäfte als meine oft skrupellosen Kollegen machen will) – strikte bei der Wahrheit zu bleiben. Ich komme dadurch, da ich religiös bin, allzu oft in Gewissenskonflikte. Was soll ich tun!

Antwort: Das göttliche Selbst ist all-gegenwärtig. Also ist es auch in ihren Gedanken, Worten und Handlungen. Grundsätzlich soll man also nicht gegen die Göttliche Wahrheit verstoßen. Da das Schicksal sie aber auf diese Stelle, die sie einnehmen, gestellt hat, müssen sie das Beste daraus machen. Der Mensch vollendet sich in Stufen. Auf einer Stufe kann etwas erlaubt sein, was auf einer anderen sich von selbst (vom Selbst!) her verbietet. Das will heißen: Sie sollen nicht grade zu lügen, aber sie müssen erforschen, wieweit sie im Interesse der von ihren vertretenen Firma und der Artikel, die sie vertreten, gehen können. Ein Gutes hat jede Sache. Erforschen sie dieses Gute und stellen sie es in den Mittelpunkt ihrer Verkaufswerbung. Seien sie sich dabei grundsätzlich immer bewusst, dass sie das Göttliche lieben und verehren, und bitten sie, wenn sie meinen, in einen Konflikt zu kommen, ihre Gottheit um ihre Hilfe. ER wird ihnen die rechten Worte zur rechten Stunde eingeben, ja, ER wird noch mehr tun: ER wird sie zur gegebenen Zeit, wenn sie es auch wirklich wollen, in eine ihnen gemäßerem bessere Tätigkeit einweisen.

 

Die Kunst der Vereinigung:

 

Werner Bergengruen beschreibt in seinem kleinen Büchlein „Die Kunst der Vereinigung“, wo es um die christliche Form vom Shaktipat geht, so: „Während ich mich nun in tiefer Verzagtheit und Verlassenheit befand, so dass ich nicht einmal die Kraft zu haben meinte, Gott um meine Errettung anzurufen, starrte ich hinaus und gewahrte einen jungen Priester, etwa zweihundert Schritte entfernt. Er ging, sein Brevier betend, unter den Bäumen des Gartens auf und nieder. Bei diesem Anblick durchfuhr mich plötzlich ein Gedanke großen Trostes.

Ich weiß nicht, was für ein Gebet er spricht, sagte ich mir. Aber hindert mich denn das, in sein Gebet einzustimmen? Ich brauche nur mein Herz gänzlich mit seinem Herzen und mit seiner Zunge zu vereinigen, und Gott wird alles, was er spricht, als von mir gesprochen annehmen. Vielleicht bittet er um die Gnade Gottes. Davon müsste eine Kraft niedergehen, von der ein Teil auch in mich einflösse. Ja, das muss geschehen.

Ich gab mir nun alle Mühe, mich mit diesem unbekannten Priester zu vereinigen; ja, ich habe ihm mein ganzes Herz zugeworfen. Es war mir, als hörte ich seine Stimme und seine Gebetsworte, die doch nicht erst den Umweg über die Lippen machten. Ich hörte die Worte aber, ohne sie zu verstehen. Indessen wurden diese unverstandenen Worte zu meinen eigenen Worten, und ich fand mich wunderbar gestärkt, wunderbar getröstet.

Später habe ich erkannt, dass es einem auf diese Weise auch möglich sein müsste, sich mit den Gedanken aller Menschen zu vereinigen, auch solcher, die unserem Anblick entzogen sind und von deren Dasein wir vielleicht keine Kenntnis haben. Wir müssten uns, so sah ich ein, etwa mit den Gedanken der Denker und mit den Erfindungen und Bildern der Dichter vereinigen können, aber auch mit den Gedanken, die in die Natur und in die Elemente gelegt sind; und so ist doch jenen, welchen die Erkenntnis Gottes in christlicher Weise nicht offensteht, etwa den Bewohnern heidnischer Gegenden, ebenfalls ein Anteil an allem gegeben, was den Menschen erhält. Und ebenso mit Pflanzen muss es auch möglich sein, sich mit den Kräften und Eigenschaften der Tiere zu vereinigen als mit Gedanken, von denen diese selbst nichts wissen, die aber durch ihr Wesen ausgedrückt werden. Ist denn nicht etwas Ähnliches gemeint, wenn wir aufgefordert werden, klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben zu sein? Und weil wir dazu bestimmt sind, an allem Geschaffenen teilzuhaben, sollten wir nicht auch von den Eigentümlichkeiten der Tiere etwas für unser eigenes Leben gewinnen? Da könnte man an die Wachsamkeit des Hundes denken, an den Stolz und die Großmut des Löwen, an die Weisheit und Dankbarkeit des Elefanten oder an die Unterscheidungsgabe des Einhorns.“ – Auch das Negative und verschiedene Ideen kann man sich aneignen und sogar über Zeit und Raum, wie er mit seinen eigenen Worten es später beschreibt. –

„Da ist eben ein Unterschied zwischen der göttlichen und der menschlichen Zeitrechnung, und zugleich können wir als gewiss annehmen, dass es beispielsweise dem heiligen Franz gelungen ist, sich mit der Beweinung Christi zur Vollkommenheit zu vereinigen. Kurz, es ist nicht einzusehen, warum ich nicht in diesem bestimmten Augenblicke danach hätte trachten sollen, mein Gebet mit dem des gefangenen Apostels zu vereinigen und gleichsam im Schatten – oder auch im Licht – jedenfalls im Schutz jenes apostolischen Gebets um Erlösung aus meiner Gefangenschaft zu bitten.

Aber ich ließ nicht nach und hielt mir vor Augen, dass mir ja die Vereinigung mit dem Priester gelungen war; und dann hatte ich plötzlich aufgehört, immer wieder nach Veränderungen meiner Körperhaltung zu streben, und mit einer Seligkeitsempfindung, die ich nicht zu beschreiben weiß, fühlte ich, dass meine Petrusgebete ihrer Erhörung nahe zu kommen schienen. Und danach, in einem bestimmten Augenblick, spürte ich ganz deutlich, dass nun die Vereinigung sich begeben hatte, soweit das im Vermögen des Menschen steht, und die Vereinigung nicht nur mit den fürbittenden Männern und Frauen der Kirche von Jerusalem, sondern auch mit dem Apostelfürsten selbst.

Solche Angriffe – wie sie sich in der Geschichte vor Kurzem zugetragen hatten – hat damals ein jeder miterlebt. Vieles stürzte ein, und überall standen die Flammen. Es war hell wie am Tage, und da fiel es mir in die Seele, dass in der Geschichte der Apostel, da, wo von Petri Befreiung die Rede ist, es ja auch heißt: Licht leuchtete in dem Raume auf.

Ein großer Teil der Schule ist zerstört worden, es ging zu wie bei einem Erdbeben. Ich aber ging ungefährdet hinaus, als würde ich von einem Engel geführt gleich dem Apostel Petrus, und ich ging durch manche Verwüstungen, aber wohlbehalten. Und während dieser Flucht dachte ich daran, dass die Befreiung des Apostels Petrus ja auch durch ein Erdbeben geschehen und dass der Engel, der ihn aus dem Gefängnis führte, ein Engel des Erdbebens gewesen war. Hernach freilich als ich wieder in der Freiheit lebte, habe ich mich erkundigt und habe erfahren, dass ich mich hierin getäuscht hatte; ich hatte in meiner Erinnerung den Bericht von Petri Befreiung zusammengeworfen mit der Geschichte des heiligen Apostels Paulus und seines Gefährten Silas, deren Gefängnis in der Stadt Philippi durch ein Erdbeben geöffnet worden ist.

Aber wer kann das wissen und wer sieht in eine Seele hinein? Und was die Verwechslung angeht, so ist da kein Einwand zu finden. Der Mensch irrt sich allenthalben, und Gott weiß es besser. Oder wer glaubst denn vielleicht, es nähme einem Gebet etwas von seiner Erhörbarkeit, wenn es von einem Kinde gesprochen wird, das irgendein Wort falsch verwendet?“

Auf eine Frage antwortet der Beter in einem Gespräch: „Vorhin hast du mich gefragt, wie denn eine Vereinigung überhaupt stattfinden könnte und ob es nicht bei äußerlichen Vereinigungen hätte bleiben müssen, nämlich bei Angleichungen an die körperliche Haltung des Priesters oder allenfalls bei Einstimmungen in die allgemeine Seelenverfassung jener Beter aus der Kirchgemeinde von Jerusalem oder des Beters im Gefängnis des Herodes, denn den Inhalt und die Worte der Gebete hätte ich ja nicht gewusst. Darauf erwidere ich dir, dass es hierbei nicht so zugehen konnte, wie wenn ein Schüler seinem Lehrer lateinische Sprachregeln oder Lehrsätze nachspricht, wobei keinerlei Vereinigung stattfindet, sondern nur die Geringartigkeit der äußeren Worte offenbar wird. Womit ich mich aber vereinigen wollte, das war ja das hinter den Worten Verborgene, das zugleich der Quell und die Essenz aller Worte ist, und so hatte ich mich unter Umgehung der Worte unmittelbar an das Eigentliche zu wenden, das in der Tiefe liegt und nicht an der Oberfläche, und so haben auch meine Vereinigungen an jenem Ort des Geheimnisses stattgefunden, wo das Wirkliche geschieht. Was aber deine andere Frage angeht, so möchte ich schon glauben, dass der Mensch sich auch mit dem Bösen vereinigen kann, und das haben wohl die Leute getan, die man in den alten Zeiten Zauberer genannt hat und die dadurch eine bestimmte Macht erlangt haben. Denn eine Macht kommt bei aller Vereinigung zustande.

Du musst bedenken, dass sich die Möglichkeit des Vereinigens keineswegs auf Fälle von Gefahren und Nöten beschränkt. Vielleicht ist eine andere Art der Vereinigung die wichtigere. Jene nämlich, die sich dauernd und unaufsehentlich ereignet gleich dem Atemholen, das keines Willensentschlusses und keiner Anstrengung bedarf und dem Atmenden selber gar nicht ins Bewusstsein tritt. Ein Kind lernt gehen mit einiger Mühsal, oft fällt es hin und schlägt oder stößt sich; später aber ist es ihm natürlich, dass es gehen kann, es bedarf keiner Überlegung und muss sich nicht sagen: Jetzt will ich den linken Fuß nach vorwärts bewegen oder jetzt gehe ich. So muss auch unsereiner dahin kommen, dass er nicht sagt: Jetzt will ich mich vereinigen oder jetzt vereinige ich mich, sondern dass er sich ohne sein Zutun und Wissen mit dem Vereinigungswürdigen vereinigt.“

„Sage mir, womit man anfangen muss“, begann der Matrose wieder. „Damit, dass man zuvörderst seinen Eigenwillen an dasjenige verloren gibt, mit dem man sich zu vereinigen denkt.“

„Du hast vorhin von der Macht gesprochen, die durch Vereinigung erlangt wird. Das kann aber doch nicht eine Macht sein, wie sie ein Bankdirektor oder ein General hat.“

„Nein, solch eine nicht. Aber du kannst dich darauf verlassen: Je weiter einer es in der Kunst der Vereinigung bringt, eine um so größere Macht wird er haben. Nun aber ist das nicht eine Macht, welche unterjocht und scheidet, sondern eine Macht der Zusammenfügung. Ich möchte auch glauben, dass sie erlöschen müsste im Augenblick des Missbrauchs, und hierdurch unterscheidet sie sich am deutlichsten von jeder anderen Art der Macht. Wer an eine solche Macht gelangt ist, der ist behütet, und es kann ihm nichts widerfahren außer jenem, das er selbst als für sich notwendig erkannt hat, weil es der Wille Gottes ist. Und es ist ja gerade seine Absicht, sich mit diesem Willen als dem höchsten zu vereinigen, auch dort, wo er ihn nicht erkennt.“

„Ich habe es oft genug ausprobiert. Nämlich wenn es sich so trifft, dass ich genötigt bin, unter freiem Himmel zu übernachten, so ziehe ich mit meinem Stock einen Kreis, so weit mein ausgestreckter Arm und mein Stock eben reichen. Den so abgemessenen Platz empfehle ich den heiligen Aposteln, die ja auch Wandersleute gewesen sind, und im Vertrauen auf ihren Schutz lege ich mich innerhalb dieses Kreises zur Ruhe. Versuche du das auch zu tun, mein Lieber; damit wirst du dann einen Anfang gemacht haben, und vielleicht näherst du dich von dort aus der Möglichkeit von Vereinigungen.“

Bei seinen Worten drückte er sich selber mit einer Bewegung der rechten Hand die Augen zu. Danach kreuzte er die Arme über der Brust und rührte sich von nun an nicht mehr.

 

Die Marsgöttin:

 

Ich, Magoth, bin die Vergangenheit und die Richterin unter den Göttern in Ägypten. Dort wurde ich als Göttin Sachmet verehrt. Wenn wir auch in unseren Schriften eine Gnosis vertreten, die auf christlicher Basis im Sinn des Urchristentums zu Grunde gelegt wurde, so dürfen wir doch keineswegs außer Acht lassen, dass es die Gnostiker schon so lange gegeben hat, so lange die Menschheit besteht und auch lange geben wird, als noch Menschen auf unserer Erde leben. Wir werden uns daher auf eine engere Auswahl von Büchern beschränken müssen, und folgende Abschnitte über die gnostische Literatur gewissermaßen als Ergänzung heranziehen, wo wir auch zum Quellenstudium hervorragend geeignete Werke angeführt haben, denn die Kirche, mit dem die Gnosis mit Recht verglichen wird, weist daraufhin, dass es sich jetzt, nicht wie zu Beginn im alten Ägypten, sich bei der Gnosis um den eigentlichen Kern einer jeden Religion oder Kultgemeinschaft handeln muss! Man muss jedoch verstehen, dass sich unter gnostischen Umständen die Weisheit zunächst in einem Menschen vorbereitet, und dann von innen nach außen durch die Sprache der Symbole, die Runen, welche in der Kirche durch die Stellungen während der Messe zu sehen sind, zutage tritt. Denn wir sagen daher mit gutem Grund hierzu: entos ektos (innen=außen) und nicht ektos entos (außen=innen), obwohl letztendlich beides ein und dasselbe sind.

 

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In der Serie „Robin of Sherwood“ – Die Hunde Luzifers 1+2 –, die ohnehin sehr mystisch ist, sieht man, wie in einem Nonnenkloster eine Gruppe von Frauen sich zu einem „Altar“ begeben, um den Lichtgott Luzifer zu beschwören. Die Anführerin nimmt eine Stellung ein und die restlichen Nonnen entkleiden sich, jedoch nicht ganz, was aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden kann. Dieses Wälzen sich am Boden, was daraufhin deuten soll, dass sie masturbatorisch dieses große Wesen anrufen. Dieser erscheint auch, denn die rhythmische Masturbation wurde lautmagisch vollzogen und bietet alles, was man zu einer Evokation benötigt, vorausgesetzt, ein männlicher Beschwörer übernimmt die runische Rufung. Was leider nicht gezeigt wurde, dass alle Utensilien vorhanden sein müssen, welche F. Bardon in seinem Bild des ägyptischen Tempels angeführt hat. Solche Praktiken wurden im alten Ägypten tatsächlich durchgeführt, auch von Ariane, aber nur von jenen mit Erfolg, welche dafür die nötige magische Schulung vorzuweisen hatten, und das waren damals – wie heute – schon nur sehr sehr wenige!

Doch es wird noch besser. In der Folge „Die Zeit des Wolfes“ werden Runenorakel getätigt, Hexentränke gebraut, Menschenopfer vollzogen, über Alchemie gesprochen und der Naturgott Cernunnos erscheint und sprich mit Robin. Er stellt den Helfer der Edlen dar. Diese Gottheit wird auch von den Freimaurern verehrt! In einem Fenris-Ritual, wo diese Gottheit dem Hexer half, einen Golem zu erschaffen, in dem er einen Runenspruch mit roter Tinte auf ein Blatt Papier geschrieben hat, der Schlüssel zur Verwirklichung, welche er einen Tonstatue in den Mund schob, um ihn zu beleben. Er nennt ihn den Zerstörer, wird aber schlussendlich von demselben Wesen getötet.

 

Der Sitz des Osiris:

 

In diesem Zusammenhang möchte ich die Umwandlung des trockenen und kalten Elementes der Erde berichten. Die wenigsten denken daran, welche Auswirkungen beide grundlegenden Eigenschaften des Elementes haben. So nehme man die sitzende Haltung von Osiris an, die Sitzstellung der Festigkeit der Götter, und verbinde sich mit der Erde durch die Füße und die aufgelegten Hände auf die Oberschenkel. Das bildet die Festigkeit des Selbsterhaltungstriebes, wodurch man Energie schöpfen kann, denn die aneinander gelegten Beine bilden das elektrische und magnetische Fluid, welche zusammen das elektromagnetische Prinzip der Erde ergeben. Dieser Sitz hat die Sig-Form, welche dem Feuer untersteht, aber genauso im Erdelement enthalten ist, wie die Kälte und das Trockene, die Stabilität! In diesem Sitz stelle man sich nun geistig das trockene und kalte der Erde vor, wie es bindend wirkt. Die Bestrebungen und die Kontrolle der Erde und der elementaren Urqualität sollte man sich bewusst sein und die Ruhe der Erde und die feste, reine, wahre und richtige Erfahrung des Selbsterhaltungstriebes einverleiben. Das ist gut für den elementaren Seelenspiegel, die der geistige Reife bzw. Entwicklung am meisten zu widersprechen scheinen, weil sie nicht durch einen festen „Griff“ beherrscht werden. Denn der Hermetiker, der seine geistige Vollkommenheit selbst in die Hand nimmt, trachtet auf seinen erdigen und seinen grenzsetzenden elementaren Gewinn über das Feuer, die Luft und das Wasser, in denen überall die Energie der Spannung des elektromagnetischen Fluids enthalten ist. Nur durch die – ich möchte das extra nochmals betonen – Festigkeit, Stabilität und Sicherheit, durch die Ruhe und Unbeweglichkeit des Erdelements ist man erst in der Lage, alles übrigen Elemente im Zaum zu halten, ohne dass sie sich in alle Himmelsrichtungen auflösen. – Das bewirkt der Sitz des Gottes Osiris dar!

 

Die Kabbala

 

Die jüdische Religion ist voller Geheimnisse. Sie zu deuten, führte zu vielen falschen Auslegungen. Die Tiefe des religiösen Erlebens des jüdischen Volkes ganz du begreifen, er fordert ein liebevolles Eingehen auf die Überlieferungen des eigentlichen heiligen Textes und der esoterisch-lautmagischen Traditionen. Die Kabbala wird als die bedeutendste, lehrreichste und gelehrte Publikation nach dem alten Jüdischen Testament beurteilt, die bis heute über diesen so dunklen Gegenstand erschienen ist. Wer sich diese Geheimlehre, die stets ängstlich geheimgehalten wurde, vertieft, dem erst wird der Sinn aufgehen für die Berufung eines Volkes, die Offenbarung Gottes vor dem Untergang zu bewahren. Das beste Buch darüber, die hervorragendste Grundlage bildet das Werk von Papus „Die Kabbala“ mit 23 Abbildungen, 22 Tafeln und einem überaus reichen Inhalt, der alle bisherigen Veröffentlichungen in den Schatten stellt.

 

Die Kraft der Runen, der Worte:

 

Man sollte annehmen, dass Kenner wie der Mantriker Peryt Shou und auch Spiesberger, der viel zusammengestellt hat und es als Buch -neu- veröffentlichte, es wissen sollten, woher die Kraft des Schöpferwortes kommt. Viele meinen, dass es von höheren Zonen ausgehe, von Strahlungen von Planeten, mittels Mana, Orenda usw. oder von irgendwelchen toten Tattwas, von Feinkraftströmen, aber keiner sagt wörtlich, dass es mit der Verbindung der Götter zu einer Kraftübertragung kommt, welches erst den Runen, Formeln oder auch Mantras die wahre Energie liefern. Alle anderen Ausdrücke stammen nur von unwissenden Rechthabern, die keine Ahnung von den Gesetzen haben. Sogar angebliche Größen wie Gregorius, die nach Spiesberger Vorträge darüber gehalten haben, gehen auf das wahre und real Leben der Götter überhaupt nicht ein, behalten das Wissen für sich selbst. Jedes Symbol steht nämlich für eine Gottheit, mit der man erst in Verbindung treten muss, in dem man ihre Eigenschaften annimmt, sie umsetzt und anwendet, sprich, die kabbalistischen Voraussetzungen dafür schafft, dass das Symbol belebt wird. Das gilt für Runensymbole, geometrische oder hebräische oder asiatische. Alles muss durch das Leben erst geheiligt werden, denn jeder Gott existiert in einer Welt jenseits des materiellen Denkens.

 

Jules Siber:

 

Zu seinem Roman "Das Gastmahl der Schatten von J. Siber stand: "Nun wußte ich alles: Luzifer, der trostlose Gott mit seiner mondblassen Schönheit, war in seinem Spiel und schlug leise seinen veilchenblauen, zwinkernden Augen auf. Ich sah, wie er Chopin zulächelte, so leise, wie ein Schmetterling, der an einer kostbaren Orchidee vorbeistreifte. Seit wievielen tausend Jahren kannten sich die beiden?" - Dieser Satz ließ mich aufhorchen, denn Chopin sieht ihm - dem Lichtgott - sehr ähnlich! Solch ein Kontakt ist durchaus möglich, wie wir Hermetiker wissen. Über den Autor Siber, dem Geigenvirituosen u. Paganini-Interpreten, der in Würzburg aufwuchs u. lebte, ist nur wenig in Erfahrung zu bringen; interessant ist, dass die Zeitschrift "Psyche" ab Okt. 1921 drei Teile über ihn schrieb u. in ihm die Reinkarnation von Paganini sah, was auch stimmt, wobei auch auf den engen Zusammenhang zw. Dämonie u. den sexuellen Zwischenstufen eingegangen wird. Seine Violine war auch lautmagisch geladen, damit sie bezaubernde Töne hervorbringt! Im Jahr 1926 hat Siber auch Violinkonzerte in der Berliner Esoterischen Logenschule, deren Sekretär Eugen Grosche war, gegeben. Die Logenschule war eine Art Vorhof zur "Pansophischen Loge" von Heinrich Tränker. Hier sieht man wieder die okkulte Verbindung zwischen Kunst, Musik und Magie!

 

Musik als Farbe und Form – als Rune!

 

Wenige Menschen wissen, dass Töne immer in Verbindung mit astralen Farben auftreten, dass, wenn z. B. ein Ton angeschlagen wird, zu gleicher Zeit ein entsprechender Farbenblitz von dem Hellseher, dessen höhere Sinne durch seine Seelenschulung bereits bis zu einem gewissen Grade entwickelt sind, wahrgenommen werden kann. Es scheint nicht so allgemein bekannt zu sein, dass Töne ebenso wohl astrale Formen wie Farben hervorbringen und dass jedes Musikstück einen Eindruck hinterlässt.

Einige dieser Formen sind sehr überraschend und eindrucksvoll, und natürlich ist ihre Mannigfaltigkeit unendlich groß. Jede Art Musik hat ihren eigenen Formentypus (Rhythmus), und der Stil des Komponisten zeigt sich so klar in der von seiner Musik erbauten Form, wie sich der Charakter eines Menschen in seiner Handschrift spiegelt.

Die verschiedenen Instrumente, auf denen die Musik hervorgebracht wird, und auch die Fähigkeiten des Musikers, ermöglichen andere Verschiedenheiten. Ein Musikstück bringt, wenn es sorgfältig gespielt wird, immer ein und dieselbe Form hervor, aber sie ist unendlich viel größer, wenn das Stück von einer Kirchenorgel oder von einer Militärkapelle, als wenn es auf einem Piano gespielt wird, und nicht nur die Größe, sondern auch das Gewebe der sich ergebenden Form wird sehr verschieden sein. Die Schönheit des Spieles übt auch ihre Wirkung aus. Es besteht ein wunderbarer Unterschied zwischen der strahlenden Schönheit der Form, die durch das in Ausdruck und Ausführung gleich vollkommene Werk eines wahren Künstlers geschaffen ist, und der verhältnismäßig matten und undeutlichen Form, die durch die Anstrengung des hölzernen und mechanischen Spielers hervorgebracht wird. Die kleinste Ungenauigkeit in der Technik hinterlässt natürlich den entsprechenden Mangel in der Form.

Es ist klar, dass man Hunderte von Bänden mit Zeichnungen der von verschiedenen Musikstücken unter verschiedenen Verhältnissen gebildeten Formen füllen könnte. Wenn die Musik gut ist, kann der Eindruck solcher Schwingungen auf alle, auf die sie einwirkt, nur ein erhebender sein. Daher ist die Kirchengemeinde dem Musiker, der solchen wohltätigen Einfluss ausströmt, zu wirklichem Dank verpflichtet, denn er kann auf Hunderte einwirken, die er niemals sah und die er auf dem physischen Plane niemals kennen lernen wird. Rhythmischer Kirchengesang unterstützt diese Kunst!

 

Warum immer so viel Spiritismus?

 

Diese Frage wird, mit einem mehr oder weniger vorwurfsvollen Unterton in der Stimme, immer wieder gestellt. Den letzten Anstoß dazu gab mir die Fernsehsendung „Kernfragen – ist der Tod das Ende?“ Wie die Herren Gerhard Henschel und Walter Muth, die die Aufnahmen machten und dafür verantwortlich zeichneten, auf diese Idee gekommen sind, kann ein Außenstehender schlecht beurteilen. Wahrscheinlich hat die Welle von spiritistischen Phänomenen den Anstoß mit dazu gegeben. Nun – wie dem auch sei: der Film zeigte deutlich, dass die von den Reportern Befragten entweder überhaupt keine oder nur höchst vage Vorstellungen von dem hatten, was sie nach dem Tode erwartet. Von der Tatsache, dass die größten Geister aller Rassen und Völker, die seit Jahrtausenden über unsere Erde gegangen sind, sich mit dem Weiterleben nach dem Tode intensiv beschäftigten und zu übereinstimmenden Ergebnissen gelangten, davon hatte offensichtlich keiner der Befragten auch nur eine Ahnung, auch die Reporter selbst nicht, sonst wäre das in ihrer Fragestellung zum Ausdruck gekommen.

Kurz und gut: die erhaltenen Antworten bewegten sich zwischen der Feststellung, dass vom Menschen nach seinem Tode nur Staub und Asche übrig bleibe und den mehr als nebelhaften Vorstellungen von einem durch Jesus Christus verheißenen Himmelreich im Sinne der Kirchenlehren hin und her. Die Worte Parapsychologie, Jenseitsforschung und Spiritismus fielen überhaupt nicht.

Wenn man auch eine solche Sendung nicht als repräsentativ für die Bevölkerung der gesamten Bundesrepublik betrachten kann, so zeigt sie immerhin, dass es mit dem Wissenschaft auf solche Dinge nicht gut zu sprechen ist. Deshalb fällt es den Leuten schwer, sich von den gängigen, von Kindheit an gewohnten Ansichten vulgär-materialistischer und konfessioneller Prägung zu lösen. Selbst diejenigen befragten Personen, die zugaben, an eine Weiterexistenz nach dem Tode zu glauben, gaben ausweichende, vieldeutige Antworten, wenn sie gefragt wurden, wie sie sich denn die nachtodliche Existenz eigentlich vorstellten. Das ist ein Beweis dafür, dass der größte Teil unserer Zeitgenossen diesem Kardinalproblem der Menschheit scheu aus dem Wege geht und sich mit vagen Hoffnungen und Erwartungen zufrieden gibt, deren Grundlage eine erschütternde Unwissenheit ist.

Doch derart grundlegende geistige und weltanschauliche Umstellungen ziehen sich über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte hin. Das liegt in der Natur der Sache. Vor allem die älteren Menschen sind meist außerstande, die ihnen im Laufe eines langen Lebens eingeimpften Vorstellungen zu revidieren, haben auch gar kein Bedürfnis danach. Doch eben weil das so ist, steht vor uns als Esoteriker und Geistforscher die große Aufgabe, an der Berichtigung der allgemeinen ungenauen und falschen Ansichten mitzuwirken und der Öffentlichkeit mindestens die Grundlagen der modernen Parapsychologie und Jenseitsforschung zu vermitteln, kurz gesagt die Hermetik, soweit das unter den gegebenen Umständen überhaupt möglich ist.

Dabei spielt gerade die Jenseitsforschung eine besondere Rolle, denn sie ist sozusagen die Eingangspforte zu dem dahinterliegenden unermesslichen Reich des Geistes, um dessen Erkenntnis und Erforschung sich alle Mystiker, Magier, Yogis, Astrologen und die anderen Richtungen bemühen.

Den Menschen muss klar sein, dass nur wenige Menschen höchsten Intelligenzgrades seit Jahrtausenden diese Vorgänge erforschten und dass wir heute durchaus nicht in der Lage sind, auf die Frage nach dem Sinn und Zweck, nach dem Was und Wie des Diesseits- und Jenseitslebens plausible Antworten zu geben. Denn es liegt an jedem einzelnen Menschen selbst, in jenseitige Bereiche vorzudringen und dort seine Erfahrungen zu machen nach dem Satz von Hermes: So oben wie unten!

Ich behaupte auf Grund meiner Erfahrungen, dass der allergrößte Teil derjenigen Geistesfreunde, die meinen, heute in irgendeiner Weise aktiv oder passiv in der geistigen Bewegung zu stehen, keinen Schimmer der Wahrheit besitzen! Einzig die exakte Jenseitsforschung in Verbindung mit der praktischen Hermetik ist in der Lage, die Unhaltbarkeit und Absurdität der materialistischen bzw. kirchlichen Ideologie und ihres Herrschaftsanspruches zu beweisen.

Wenn z. B. in Sowjetrussland rund ein Dutzend staatlich gelenkter und überwachter parapsychologischer Forschungslaboratorien existiert, so geht auch daraus hervor, dass die Machthaber die ungeheure Bedeutung dieser Dinge für die Zukunft und persönlichen Gebrauch genau erkannt haben, wenn sie auch ihren Staatsbürgern jede eigene Betätigung auf diesen Gebieten bei Strafe verbieten. Es ist so ähnlich wie im Tausendjährigen Reich, wo die führenden Okkultisten, Spiritisten und Grenzwissenschaftler in die KZ´s gesperrt wurden, die oberste Führung sich aber trotzdem – im geheimen natürlich – der Fähigkeiten supranormal begabter Personen für ihre Zwecke bediente.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass alle Artikel und Artikelserien, die in den letzten Monaten und Jahren durch die Tages- und Wochenpresse gegangen sind, fast ausschließlich spiritistischer Art wie Tischrücken usw. gewesen sind, um den Menschen ins reinste geistige Chaos zu werfen, aus dem er sich nie befreien kann.